Winterliches Scrappen

Erstellt am 28. Januar 2020

Scrapbooking bedeutet, Fotos und Accessoires spannend zu verarbeiten.
Erzähle Deine Geschichte zu dem besagten Moment. Bei diesem Beispiel stehen das Rodeln und der Winter im Fokus.

Eine einzigartige Momentaufnahme mitten im verschneiten Winter.

Zugegeben, solch gelungene Schnappschüsse sind eher selten, aber wenn man doch das Glück hat und solche Fotos besitzt, verdienen sie auch angemessenen Raum im Fotoalbum! Würde das „Drumherum“ auf der Seite zu stark durch eine Vielzahl an Farben und Accessoires dominieren, lenkt es den Blick vom Foto ab.

Material zum Scrappen.

…was bedeutet eigentlich Scrapbooking:

Scapbooking kommt aus dem Englischen. Das Wortteil „Scrap“ steht für Schnipsel oder Papierstückchen. Hauptbestandteil beim Scrapbooking ist ein Album — meistens in Form eines Fotoalbums. Weiterhin benötigst Du für die Scrapbooking-Technik aussagekräftige Fotos. Nehme wirklich nur die besten Bilder, da es Dein Ziel ist, diese kreativ in Szene zu setzen. Mit der Auswahl des Fotos steht und fällt das Ergebnis.

Schneide die Fotos und die Hintergründe in verschiedene Formen und Formate zu. Auch ist das Einkleben von Erinnerungsstücken eine tolle Sache um die Seite interessant zu gestalten. Das können
Eintrittskarten, Flugtickets, Visitenkarten und vieles mehr sein. Verziert werden die Seiten durch Motivpapiere, Aufkleber, Papier-Accessoires oder Eyelets. Ein großer Bestandteil innerhalb des Fotoalbums ist natürlich das richtige Papier, welches es in vielen Farben und Designs gibt.

…und so beginnst Du mit dem Scrappen:


Step 1:
Lade Dir den Vorlagebogen herunter und drucke ihn aus. Je nach Größe Deines Fotoalbum kannst Du sie mittels eines Kopieres verkleinern oder vergrößern. Fixiere Dir den Vorlagebogen auf dem entsprechenden Karton und schneide die beiden Flächen entlang der Kontur aus.

Step 2:
Befestige beide ausgeschnittenen Flächen mit Klebstoff auf Deiner Seite im Fotoalbum.

Step 3:
Stanze Dir mit einem Motivlocher die Kreise mit einem Durchmesser von 25 mm aus. Fixiere sie, wie auf dem Bild zu sehen ist, auf der rechten Seite. Wenn Du magst, stanze Dir auch noch ein paar Schneeflocken aus.


Schneide das Foto auf die entsprechende Größe zu

Bei diesem Foto dominiert der Schnee und das Mädchen rückt dadurch etwas in den Hintergrund. Um das Mädchen stärker zu fokussieren, habe ich die Seiten schmaler geschnitten und aus einem Querformat ein Hochformat erzeugt. Nun steht das Mädchen gezielt im Vordergrund.

Mädchen beim Rodeln.

Ein Scrapbooking lebt davon, dass es immer ein kleines bisschen unperfekt und selbstgemacht aussieht. 

Scrapbooking Schritt 1-3

Perfekt unperfekt! Was viel wichtiger ist, gestalte es mit Liebe und Kreativität. Vermeide es nach strikten Anleitungen vorzugehen. Daher dient alles was ich hier zeige eher zur Inspiration. Wenn Du also nicht das gleiche Papier bekommst oder Dir die Farben nicht gefallen, dann mach es nach Deinen Vorstellungen! Du kannst Dir sicher sein, es wird richtig gut! Scrappen muss man nicht lernen, es entsteht durch die ausgesuchten Fotos, verschiedene Papiere, Klebebuchstaben, Hilfsmittel wie Motivlocher und natürlich alles in einem wunderschönen Fotoalbum.

Nun fehlen noch die kleinen Highlights in Form von Texten

Wenn Du eine schöne Handschrift hast, kannst Du mit farbigen Deko- oder Lack Paintern gleich loslegen. Andernfalls besteht die Möglichkeit, die Texte auf dem PC anzufertigen und spiegelverkehrt auszudrucken. Danach paust Du den Text mittels Transparentpapier und einem Bleistift ab. Nun drehst Du das Transparentpapier um und schreibst den Text nochmals nach. Die Bleistiftline überträgt sich jetzt auf das Papier. Abschließend kannst Du den Text farbig mit einem Painter nachschreiben.

Bist Du im Besitz eines Plotters, kannst Du Dir die Texte und Buchstaben natürlich auch Plotten und aufkleben.

Die fertige Scrapbookseite mit dem Rodelspass

Wer genau hinsieht erkennt, dass ich beim Aufkleben der Kreise für die Buchstaben „RODEL“ einen Kreis zu wenig eingeplant habe. Im ersten Moment etwas ärgerlich. Aber nach kurzem überlegen dachte ich mir, klebe einfach über den Rand hinaus. Mit dieser „Notlösung“ kann ich durchaus leben 😉 … eben perfekt unperfekt!


Mein TIPP:
Da beim Scrappen ofmals auch dickere Materialien verwendet werden verwende ich gerne ein Schraubalbum. Sie kennzeichnen sich dadurch aus , dass die Anzahl der Seiten — ob schwarze Seiten oder weiße Seiten — erweiterbar sind. Passende Nachfüllsätze sind jederzeit bei uns erhältlich. Diese Flexibilität in der Fotoalbumgestaltung macht es möglich, dass Du das Schraubalbum nach Deinen Bedürfnissen in der Höhe anpassen kannst. Es wächst sozusagen über das Jahr mit.

Nun wünsche ich Dir viel Spaß beim Gestalten Deines Albums. Ich freue mich, Dich auch mit dem nächsten Beitrag begeistern zu können! Also, bis bald dann…

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