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Tolle Bücher selber machen – Scrapbooking!

© inagro – fotoalbumshop.de

Erinnerungsstücke an besondere Erlebnisse werden heute häufig in Form von Fotografien erstellt. In digitaler Form werden diese dann auf dem Computer abgespeichert und in den meisten Fällen gar nicht mehr ausgedruckt oder entwickelt, um sie in einem gebundenen Album aufzubewahren. Daneben wird häufig auch noch die Methode des Fotobuches gewählt, wobei die digitalen Bilder direkt in einem Buch abgedruckt werden, welches man selbst mit bestimmten Designs und Gestaltungsmöglichkeiten versehen kann. Das ist zwar hübsch und in Buchform das klassische Erinnerungsstück, doch es verleiht den Bildern und den darauf verewigten Erlebnissen nicht die richtige persönliche Note. Durch Scrapbooking kann genau diese Individualisierung der Erinnerungsstücke umgesetzt werden, so dass man die eigenen Erlebnisse in besonders anschaulicher und persönlicher Form präsentiert bekommt. Was ist also das sogenannte Scrapbooking und woher stammt dieser Trend, der sich in den letzten Jahren auch in Europa immer größer werdender Beliebtheit erfreuen darf?

Die Idee vom Scrapbooking

Der Ursprung des Scrapbookings kommt aus den USA und Kanada, wo diese Bastelarbeiten schon seit längerer Zeit äußerst beliebt sind. Das Wort ’scrap‘ stammt daher auch aus dem Englischen und bedeutet so viel wie ‚Schnipsel‘ oder ‚Stückchen‘. Beim Scrapbooking werden Schnipsel mit besonderen Motiven in ein Buch eingeklebt und so werden individuellen Fotos, Zeichnungen, Zeitungsartikel oder sonstige Erinnerungsstücke miteinander kombiniert. Ohne die Hilfe von Computern und aufwendigen Designprogrammen kann man so Fotocollagen herstellen, die lustig, hübsch und vor allen Dingen individuell sind.

Scrapbooking – Eigene Geschichten erzählen

Durch die Kombination von vielen unterschiedlichen Werkstoffen kann beim Scrapbooking eine bunte Vielfalt entstehen. Es steht vollkommen frei, was man in das eigene Erinnerungsbuch einarbeiten möchte, um so die Geschichte vom jeweiligen Erlebnis zu erzählen. Postkarten können eingeklebt und mit eigenen Fotos vom jeweiligen Ort konfrontiert werden, Eintrittskarten belegen den Besuch einer bestimmten Sehenswürdigkeit und mit eigenhändigen Zeichnungen und Malereien können Fotos vielleicht um darauf fehlende Details ergänzt werden. Beim Scrapbooking sind grundsätzlich keine Grenzen gesetzt, man ist nicht an bestimmte Designvorlagen oder Ähnliches gebunden, sondern kann ganz nach der eigenen Meinung und Vorstellung das Buch gestalten.

Einfach mit dem eigenen Scrapbook loslegen!

Zum Gestalten eines eigenen Scrapbooks ist keine große Vorbereitung notwendig und es werden auch keine aufwendigen Hilfsmittel gebraucht. Mit einer Schere, etwas Klebstoff und einem leeren Buch ist man grundsätzlich schon ausreichend ausgestattet. Natürlich sind besondere Materialien, wie Filzstoffe, Glitzerstifte, Konfetti, Stempel oder gezackte Scheren nützliche Ergänzungen, doch für das persönliche Scrapbook benötigt man im Grunde nur eigene Fotos und ein wenig Kreativität! Wenn nun das erste Scrapbook gestaltet werden soll, dann kann man sich selbst in einer Linie mit Königin Victoria von Großbritannien und Mark Twain sehen, denn auch diese waren erwiesenermaßen Scrapbooker! Auch wenn es am Anfang vielleicht noch etwas schwerfallen mag, Übung macht den Meister – auch beim Scrapbooking. Selbst wenn ein individuell gestaltetes Buch einmal nicht den eigenen ästhetischen Ansprüchen entsprechen sollte, so kann man immer noch sagen, dass man es selbst gemacht hat und nicht auf die gewöhnlichen und unkreativen Möglichkeiten moderner Technik zurückgegriffen hat. Außerdem erhält das Erinnerungsstück so noch einen zusätzlichen Touch persönlichen Flairs, was die Einzigartigkeit eines jeden Scrapbooks noch einmal unterstreicht.

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