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Tipps zur richtigen Reinigung der Kamera-Ausrüstung

Wer seine Kamera liebt, der pflegt sie auch. Sie wird es dem Fotografen mit jahrelanger Treue und optimaler Qualität der Bilder danken. Die hochempfindlichen Gerätschaften wie zum Beispiel digitale-Spiegelreflexkameras benötigen reichlich Pflege von zum Beispiel den Objektiven, Sensoren oder dem Gehäuse. Vor allem wenn man viel draußen unterwegs ist, muss man damit rechnen, dass irgendwann Verunreinigungen durch die Witterung, Dreck oder Staub auf dem Bild zu erkennen sind, wenn man sie denn nicht richtig säubert. Verschmutzungen auf Spiegel oder Sucher hingegen haben keine großen Auswirkungen auf die Qualität der Bilder, außer einem getrübten Durchblick. Vor allem bei wechselbaren Objektiven ist es angeraten, diese regelmäßig zu säubern, da ein statisch aufgeladener Bildsensor nun mal viele Staubpartikel anzieht. Empfohlen ist eine Reinigung alle 1-3 Monate. Dinge die man in jedem Falle also reinigen muss sind Kamera-Netzteile, Objektive, Sensoren und optional Sucher und Spiegel.

Reinigung leicht gemacht – Wie man seine Kamera am besten reinigt

Wie man seine Kamera am besten reinigt, ohne dass diese Schaden nimmt, sei im Folgenden erklärt. Erst einmal sollte man ein Foto zur Kontrolle machen, um etwaige Verunreinigungen, die vielleicht mit bloßem Auge sichtbar sind, zu identifizieren und zu erkennen. Dazu bietet sich eine einfarbige Fläche an, bei der man die Schärfeeinstellung so hoch wie möglich beziffert und eine Blende, die sich um den Wert 20 befindet, nutzt. So werden selbst kleinste Flecken oder Staubkörner sichtbar. Welcher Fotograf kennt das nicht: Selbst bei den besten Aufnahmen, die überdies noch optimal eingestellt wurden und das großartigste Motiv beinhalten, können solche Verunreinigungen das Bild leicht zunichtemachen. Solche Störungen sind aber völlig normal und leider nach einer gewissen Nutzungszeit unumgänglich. Staub gelangt wie bereits geschrieben, durch einen elektrisch aufgeladenen Sensor in das Gehäuse. Da reicht schon ein einfacher Objektiv-Wechsel. Nach mehrmaliger Nutzung verteilt sich dieser Staub dann schließlich auf dem ganzen Sensor. Aber auch durch die mechanische Reibung im Kameragehäuse selbst, entstehen winzige Partikel, die sich auf den Sensor setzen können.

Vom Pinsel bis zum Klebeband – reichhaltige Methoden zur Kamerareinigung

Im Allgemeinen kann man unterschiedliche Schritte zur Reinigung des Fotoapparates gehen, im Wesentlichen handelt es sich dabei um die Abblasung, Absaugung oder Abpinselung. Auch besteht die Möglichkeit, die Kamera mit Feuchtigkeit abzuwischen oder mit einem trockenen Tuch zu säubern. Die richtige Reinigungsmethode ist von Zubehör zu Zubehör eine andere. Für die Reinigung eines Objektives, mit hochwertigen Gläsern bietet sich zum Beispiel eine Reinigung mit Mikrofaser-Tüchern an, wobei man andererseits kritisiert, dass diese Art Reinigung die Linsen zerkratzt. Wie für die Brille, gibt es auch spezielle Lens-Papers, oder sogar spezielle Pinsel für die Kamera-Reinigung und um die Staubteilchen sicher zu entfernen. Bei der Reinigung des Sensors gibt es zahlreiche weitere Methoden, die zur Anwendung kommen können. So sprechen sich viele für die Abblasung des Sensors mit Druckluft aus. Unter anderem kann man entweder einen Mini-Blasebalg, Sprühdosen, oder einen Kompressor benutzen. Dabei sollte man darauf achten dass die Luft öl- und staubfrei ist. Schlussendlich kann man seinen Sensor auch durch Absaugung der Staubpartikel durch gedrosselte Sauger, eine Nassreinigung, oder durch eine Trockenreinigung mit einem Nylonpinsel reinigen. Man darf jedoch auch nicht vergessen, dass hochwertige Kameras auch ein internes Reinigungssystem besitzen, durch das garantiert wird, dass sich kein Staub auf dem Sensor absetzen kann. Mit guter Akkuleistung kann man dieses Reinigungssystem über das Kamera-Menü ganz leicht aktivieren.

Wer lange Zeit Freude an seiner Kamera haben möchte, der sollte die regelmäßige Reinigung des Fotoapparates nicht unterschätzen. Denn nur sauberes Arbeitsmaterial garantiert, dass die Funktionsfähigkeit der Kamera nicht eingeschränkt wird und professionelle, hochwertige Aufnahmen gelingen.

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