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Makrofotografie – Kleine Dinge ganz groß erscheinen lassen

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Die Makrofotografie ist ein beliebter Bereich innerhalb der Themenfotografie. Das Ziel hierbei ist ein Abbildungsbereich von Gegenständen in ihrer Originalgröße – im Gegensatz zur Mikrofotografie, in der der Abbildungsbereich weit höher liegt. Hierzu ist der Einsatz von verschiedensten Objektiven wie dem Makro- und Lupenobjektiv, Zwischen- und Kupplungsringen, Balgengeräten oder Nahlinsen nötig. So können zum Beispiel Blüten von Pflanzen, Phänomene wie Wassertropfen, Vögel oder kleine Insekten maßstabsgetreu nachempfunden werden. Dies hat entscheidende Vorteile für zum Beispiel Naturfotografen, aber auch für wissenschaftliche Analysen zur Untersuchung in verschiedenen, zum Beispiel anatomischen Bereichen. Dabei ist der Fotograf buchstäblich immer ganz nah am Geschehen. So kann der Blick für die Artenvielfalt geschärft und geweckt werden und er richtet sich dabei stets auf das nicht immer Offensichtliche, was wiederum ganz eigene, schöne Eigenschaften hat, die dem Betrachter oftmals im Verborgenen bleiben.

Makrofotografie und was dazu gehört – ein kleiner Ratgeber

Wie bereits erwähnt liegt der Schwerpunkt der Makrofotografie im Kontext von zum Beispiel Tier- und Pflanzenaufnahmen in einer natürlichen Umgebung. Folglich stellen sich gezielt Fragen zur richtigen Ausrüstung, Technik und Bildbearbeitung. Dabei bewegt sich die Makrofotografie im Abbildungsbereich von 1:10 bis hin zu 10:1. Dies erfordert viel Praxiserfahrung, Übung und Wissen. Natürlich aber auch ein Interesse an der Abbildung solcher kleinen, oftmals schwer zugänglichen Motive. Die Makrofotografie – auch Nah- oder Lupenfotografie genannt – widmet sich also der Vergegenständlichung kleinster, kaum wahrnehmbarer Objekte und möchte diese detailgenau darstellen. Diese fotografische Praxis ist schon sehr alt, allerdings haben sich die Methoden und die technische Spezifikation über die Jahre hin enorm verbessert. Die entsprechenden Motive gibt es nahezu überall: Haushaltsgegenstände, Kriechtiere, Vögel, technische Gerätschaften, strukturelle Begebenheiten wie Gesteinsformationen und so weiter – der Fotograf findet seine Motive quasi direkt vor seiner Nase. Dabei ist es wichtig, nicht immer gleich alles abzulichten, was einem vor das Objektiv kommt. Man sollte sich stattdessen die Zeit nehmen, sich genau zu überlegen welches Motiv geeignet ist und sich dann, in einem weiteren Schritt, Gedanken über die richtige Perspektive und Ausgangsposition machen.

Tipps und Tricks zur Makrofotografie

Die Praxis der Makrofotografie ist für viele Fotografen eine ungewöhnliche Umstellung. Bei solchen Umstellungen auf ungewohnte Umgebungen ergeben sich naturgemäß Probleme, auf deren Lösung im Folgenden kurz eingegangen wird. Dabei spielt zunächst das Stativ in der Makrofotografie eine wichtige Rolle, da es äußerst schwierig ist, in diesem Bereich aus der Hand zu fotografieren, wenn man mit großen Schärfentiefen und langen Belichtungszeiten arbeitet. Je stabiler und flexibler, desto besser für die Qualität der Bilder. Zum Bereich der Schärfentiefe ist zu sagen, dass je größer der Abbildungsmaßstab ist, desto geringer die Schärfentiefe ausfallen wird. Deshalb ist das richtige Zubehör essenziell für Makro-Fotografen. Neben einer hochwertigen Spiegelreflexkamera und qualitativen Makro-Objektiven, die über dies recht teuer sind, müssen die Fotografen viel Zeit und Geduld für die Auswahl der Motive mitbringen.

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