Fotoalbum aus Büttenpapier
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Hochwertiges Büttenpapier macht aus Fotoalben echte Schätze

Das Prinzip und die Idee eines Fotoalbums wird auch weiterhin Zukunft haben. Sicherlich, im Zeitalter der digitalen Fotografie greifen manche zu entsprechenden Speichermedien, um Bilder aufzubewahren. Jedoch Bilder in liebevollem Arrangement in einem Fotoalbum andächtig durchblättern zu können, lässt sich nicht vergleichen und wird immer seinen Reiz behalten. Das Fotoalbum – allein die Idee vermittelt und verfestigt Erinnerung; man sagt sogar, dass richtig gelagerte Fotos haltbarer sind als DVDs oder auch als Festplatten. Somit gibt es viele Argumente dafür, das Fotoalbum als interessantes und geschmackvolles Accessoire für den eigenen und regelmäßigen Gebrauch verwenden und beizubehalten.

Fotoalbum aus Büttenpapier

Denn nicht nur Fotos selbst lassen sich in einem Fotoalbum aufbewahren – auch Visitenkarten, getrocknete Blumen, Einladungskarten, Postkarten, Fahrkarten, persönlichen Zeilen, auch Eintragungen von Dritten. So gibt es auch heute und weiterhin das Fotoalbum – natürlich in verschiedenen Sorten und mit unterschiedlichen Akzenten. Es lassen sich Fotoalben ereignisorientiert einsetzen – wie eine Art Tagebuch. Nämlich es wird eine ganz bestimmte Hochzeit, eine ganz bestimmte Urlaubsreise oder ein konkreter Zeitrahmen jeweils in einem anderen Fotoalbum mit vielen Bildern und Erinnerungssequenzen dokumentiert. Doch auch themenorientiert kann man das Fotoalbum nutzen: Die eigene kleine Bibliothek der Fotoalben kann nach Landschaften, speziellen Orten, nach Themen und auch nach Personengruppen ordnen. Und noch eine dritte Methode gibt es, Fotoalben zu unterscheiden – es können Selbstklebealben sein, Fotoboxen, Buchschraubenalben, Spiralalben, Einsteckalben und auch Buchalben (die eher klassische Form). Hier natürlich geht es auch um das Fotoalbum als Geschenkidee: Ist man zu Geburtstagen eingeladen, kann man genau eine Fotoserie in einem schönen Buch verarbeiten.

Fotoalben aus Büttenpapier

Doch was hat es mit dem sehr edlen Fotoalbum aus Büttenpapier auf sich? Büttenpapier ist geschöpftes Papier. Es wird aus einem flachen Gefäß geschöpft, welches „Bütte“ genannt wird. Büttenpapier – und somit die Seiten bei einem solchen Fotoalbum – wird aus einem verdünnten Brei aus Fasern (Zellstoff) geschöpft. Das Werkzeug, welches man hierzu verwendet, ist ein Schöpfsieb. Dass Schöpfsiebe unterschiedlich beschaffen sein können, wirkt sich auf die Möglichkeit aus, dass man eine große Palette an verschieden geartetem Büttenpapier herstellen kann. Diese Charakteristika sind in den Endprodukten minimal, jedoch so können die Seiten bei einem Fotoalbum aus Büttenpapier dicker oder dünner ausfallen. Im Schöpfsieb können auch Drahtstücke eingeflochten sein – dies ergibt auf den Seiten des Fotoalbums Wasserzeichen. Der Büttenrand ist in seiner Ursprünglichkeit ungleichmäßig.

Man kann Büttenpapier in der Gegenwart sicherlich maschinell und automatisiert herstellen. Die Ergebnisse werden „Industriebütten“ genannt. Andererseits jedoch – und dies ergibt eine umso höhere Qualität – wird Büttenpapier auch manuell gefertigt. Sorgfältig wird es geschöpft und in geringen Stückzahlen werden auch Fotoalben genau dieser Art so hergestellt und sind im Handel erhältlich. Zuweilen werden auch Blütenblätter dem Büttenpapier beigemischt – dies fügt einen umso ästhetischeren Aspekt hinzu.

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