Franz Marc und August Macke – eine Künstlerfreundschaft

Erstellt am 16. Januar 2015
Janina Lamberty Design Karibik

Foto: www.Goldbuch.de

Franz Marc und August Macke zählen zu den bedeutendsten Expressionisten aus Deutschland. Der 1880 in München geborene Franz Marc war gemeinsam mit Wassily Kandinsky Gründer der Gemeinschaft Der Blaue Reiter, die Ausstellungen und kunsttheoretische Vorstellungen veröffentlichte. Dabei zählte zu den Grundauffassungen des Blauen Reiters, denen auch August Macke zugetan war, dass jeder Mensch über eine innere und äußere Erlebniswirklichkeit verfügt, die in der Kunst zusammengeführt werden sollten. Zu den prägendsten Stilmitteln Franz Marcs zählen Elemente des Fauvismus, Kubismus und Futurismus, wobei sich der Künstler nie ganz von der Gegenständlichkeit abwendete. Zu den bekanntesten Werken Franz Marcs zählen Der Tiger, Blaues Pferd I, Die gelbe Kuh sowie Der Turm der blauen Pferde. Zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs meldete sich der Künstler freiwillig und starb 1916 bei Verdun.

Im Gleichklang mit der Umgebung

Auch August Macke, 1887 in Meschede geboren, starb im Ersten Weltkrieg, 1914 bei Perthes-lès-Hurlus in der Champagne. Sein Werk behandelt zu großen Teilen die Wirkung des Lichts und die Heiterkeit einer intakten Welt. Seine Bilder haben eine positive Wirkung und stahlen einen Gleichklang von Mensch und seiner Umgebung aus. 1910 lernten sich Macke und Marc kennen und waren sich seit dem freundschaftlich verbunden, was sich in regem, kunsttheoretischem Gedankenaustausch niederschlug. Kennzeichnend für die Werke August Mackes ist, dass der Künstler sehr offen für die unterschiedlichsten Strömungen seiner Zeit war. So können die Bilder von Macke dem Impressionismus, Expressionismus und stellenweise auch einer abstrahierenden Malweise zugeordnet werden.

Moderne Kunst im Sinne Marcs und Mackes

Die Schaffenswelt von August Macke und Franz Marc steht sinnbildlich für den Übergang zur Modernen Kunst des 20. Jahrhunderts. Form und Farbgebung sind dabei auch inspirierend für die Künstlerin Janina Lamberty, die bei der neuen Goldbuch-Linie „Karibik“ auf leuchtende, helle Farben und kreative Designs setzt. Notizbücher, Gästebücher, Ringbücher, Ordner, Poesiealben und Notizblöcke greifen den Charme und die Klasse der Werke Mackes und Marcs auf und transportieren diesen neu interpretiert in unsere Zeit.