Bessere Kinderfotos – wie man es richtig angeht

Erstellt am 21. November 2012

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Was könnte sich besser als Motiv eignen als unsere Kinder? Deren Unschuld, Energie und Lebenslust für die Ewigkeit festzuhalten ist der Wunsch, aber auch fast schon eine Pflicht eines jeden Elternpaares. Selbst Hobbyfotografen können sehr gelungene Bilder ihrer Kleinen produzieren, zumal dann auch die wichtigste Regel der Kinder-Fotografie eingehalten wird: Biete dem Kind eine vertraute Atmosphäre und eine Umgebung die es kennt und wohl fühlt. Nur unter Berücksichtigung dieses Ratschlags kann eine optimale Kinder-Fotografie gelingen. Gestellte Bilder mit unechten Emotionen, die schon fast an Zwang grenzen, oder Bilder die im Vorbeigehen entstanden sind, wirken sehr unschön, auch wenn darauf der kleine Lieblingsmensch zu sehen ist. Durch Experimente, aber auch mit Hilfe eines fundierten Basiswissens in Sachen Kinder-Fotografie gelingen solche Aufnahmen in jedem Fall.

Wie können gute Kinderfotos optimal gelingen?

Der Gang zum Studio und demzufolge zum professionellen Fotografen muss nicht immer sein. Auch wenn man sich dort einer hochwertigen Arbeit sicher sein kann, ist der Bereich der Kinderfotografie am besten der Familie überlassen. Dort fühlen sich die Kleinen ungezwungen und wohl. Sie können sich dort frei bewegen und mit Spielkumpanen toben. Bilder, die in einem solchen Ambiente entstehen, sind immer sehr vielversprechend. Dabei sollte man sich ruhig trauen, mehrere Bilder auf einmal zu schießen. Gerade auch diese Momente, in denen sich Kinder unbeobachtet fühlen, machen den wahren Reiz aus. Kinder kommunizieren mit allem was sie haben: sowohl in Mimik als auch Gestik geben sie zum Ausdruck, was in ihrem Inneren vor sich geht. Sie sind immer ganz natürlich und sollten deshalb auch nicht zum Stillsitzen oder Posieren gezwungen werden müssen. Grundvoraussetzung ist natürlich auch immer die passende Einstellung am Fotoapparat, was ein gewisses Maß an technischem Verständnis erfordert. Alle Tipps im Überblick, findet man in folgenden Ausführungen.

Immer auf Augenhöhe bleiben: die besten Tipps und Tricks im Überblick

Die perfekte Kinderfotografie will gelernt sein, diese Devise gilt für alle Bereiche der Fotografie. Mit Hilfe von Selbstversuchen und möglichst vielen Experimenten mit seiner Kamera lernt man diese auch exzellent kennen. So funktioniert das auch mit der Kinderfotografie. Klar, nicht jeder Versuch wird ein Erfolg werden, aber Verluste gehören nun mal dazu. Lieber ein paar Fotos zu viel, als gute Momente leichtsinnig zu verschenken.

  • immer die passende Umgebung aufsuchen, bzw. das Ambiente kindgerecht gestalten
  • immer auf Augenhöhe mit den Kindern bleiben, egal welcher Altersgruppe
  • stimmungsvolle Aufnahmen entstehen oft in einer Gruppe von Kindern
  • sich viel Zeit nehmen
  • positive Energie ausstrahlen, ihr Motiv wird dankbar sein
  • Kind zum Spielen und Herumtoben animieren
  • richtige Kameraeinstellung wählen
  • viele Fotos machen, aus denen die besten am Ende ausgewählt werden können
  • unbeobachtete Momente der Kinder ausnutzen, diese wirken natürlicher
  • nah ran ans Geschehen, möglichst ohne Blitz
  • mit verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven experimentieren

Unter Beherzigung dieser Ratschläge können einzigartige Aufnahmen des Nachwuchses entstehen. Die aufgenommenen Fotos eignen sich dann nicht nur als Erinnerung für das eigene Zuhause, sondern sind auch die ideale Geschenkidee für Verwandte, Paten oder Freunde.

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